Seit 1953 baut Forster im thurgauischen Arbon formschöne, pflegeleichte und nachhaltige Küchen. Dafür setzt Forster unbeirrbar auf die grüne Ressource Stahl. Die Schweizer Traditionsfirma weist dabei überzeugende Konstanten auf: lokalen Bezug und Langlebigkeit.

Stahl schliesst den Kreislauf

Schon bei der Konzeption einer Stahlküche denkt Forster an den gesamten Lebenszyklus des Produktes. Das zeigt sich nicht nur in der cleveren Wahl der verbauten Materialien, sondern auch in der speziell langlebigen Bauweise. Denn Stahl hat eine beinahe unerreichte Dauerhaftigkeit von mindestens 30 Jahren. Wenn das Ende der Lebensdauer einer Forster Küche erreicht ist, oder ein Erhalt bei Ersatzneubauten zu kostenintensiv ist, lässt sich Stahl recyceln. Dank dessen guter Recycling-Eigenschaften ist ein sauberer Materialkreislauf möglich. Bei einem Rückbau kann man den Stahlschrott sortieren, im Stahlwerk wieder verarbeiten und distribuieren. Zwar sind der Erzabbau sowie dessen Aufbereitung zu Eisen energieintensiv, die Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit von Stahl lassen andere Materialien dennoch im Schatten stehen. Zudem achtet Forster tunlichst darauf, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten und bezieht Stahl ausschliesslich aus dem nahen Ausland.

Mehr Hygiene in der Küche

Es gibt viele Gründe, auf eine Stahlküche zu setzen. Deswegen fertigt Forster seine Küchen alleinig aus Stahl. Zusammen mit den patentierten Scharniersystemen erreichen Forster Stahlküchen eine ausserordentliche Dauerhaftigkeit und altern verzugsfrei und formstabil. Im Allgemeinen liegt der Fokus auf einer kreativ-sinnlichen und effizienten Ausgestaltung des Kochprozesses. Teil davon ist natürlich auch die Wohngesundheit. Stahl ist ein hygienisches Material und die pulverbeschichteten Oberflächen unterbinden Keimbildung. Gerade für Allergiker-Haushalte sind Forster Küchen eine Investition, die sich auszahlt.

Produkt und Dienstleistung

Forster bietet aber nicht nur langlebige Stahlküchen mit zeitloser Ästhetik, sondern auch Qualitätsservice. Wann immer möglich, wird repariert statt ausgetauscht, um eine nachhaltige Einsatzbereitschaft der Küche zu ermöglichen. Die Marke oder der Hersteller der Küchen und Geräte spielen dabei keine Rolle. Das Fachpersonal steht für alle zur Verfügung.

Nachhaltige Grundhaltung von A bis Z

Für die Zukunft hat Forster noch Grosses vor. Die Produktion der 12 bis 14 Küchen pro Tag könnte verdreifacht werden, der ökologische Fussabdruck dagegen kann und soll weiter verringert werden. Ab 2021 will Forster dafür den eigenen Energiebedarf konsequent selbst abdecken: Das riesengrosse Dach der Produktionshalle wird mit 16’000m2 Solarpanels ausgestattet. Heizen und kühlen will Forster künftig klimaschonend mit Energie aus dem Wasser vom Bodensee. Die Abfallvermeidung spielt eine weitere wichtige Rolle in der Nachhaltigkeitsstrategie. Forster gelang es bereits, den Stahlverschnitt von 29 auf 15 Prozent zu senken. Der verbleibende Verschnitt wird wie die rückgebauten Küchen ins Stahlwerk zurückgeführt. «Das liegt natürlich in unserem Sinne, aber auch im Sinne der Umwelt» erklärt COO Silvio Marti auf einem Produktionsrundgang.

Gesundheit für Mensch und Umwelt

Zudem vermeidet Forster formaldehydhaltige Klebstoffe, die Schadstoffe in die Raumluft emittieren. Stattdessen verwendet das Unternehmen einen emissionsfreien und wasserlöslichen 2-Komponentenkleber, um die recycelten Kartonwaben zwischen den Stahlfronten zu verleimen. Auch ohne Schadstoffe sind die Stahlflächen durch diesen Fertigungsprozess beständig und geräuscharm.

Wegen dieser durchdachten Fertigungsprozesse, die den gesamten Lebenszyklus einer Küche mit einbeziehen, ist Forster auch Minergie-Fachpartner. Die Minergie-Marke, und damit auch Forster, setzen sich ein für eine Senkung der Umweltbelastung bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität. Dies beinhaltet auch die Förderung rationeller Energieanwendungen und den Einsatz erneuerbarer Energien.

Think local, cook global

Mittlerweile ist die Produktion in Arbon um 160 Prozent gestiegen und die Stimmung unter den 140 Mitarbeitenden wieder optimistisch. Jährlich schickt Forster rund 3’000 handgefertigte Küchen in ihren kulinarischen Einsatz vor allem in Schweizer Privathaushalte. Darüber hinaus ist Forster auch als Vollservice-Anbieter für Küchen- und Haushaltsgeräte sämtlicher Marken und Hersteller unterwegs. Schnell und unkompliziert kümmert sich das qualifizierte Fachpersonal um Reparaturen und Neulieferungen. Schweizweit hat Forster neun Standorte eröffnet, das spektakulärste davon in den eigenen vier Wänden in Arbon. «Unsere Küchen muss man erleben», erklärt Demirtas, «denn Kochen ist etwas für alle Sinne.» Dank der geradlinigen Formensprache, der verlässlichen Stahlkonstruktion sowie der lokalen Herkunft steht so bei Forster tatsächlich das im Zentrum, wofür die Küchen mit Schweizer Know-how hergestellt worden sind: ein Genuss für Augen und Gaumen.

91% recycelbare Materialien

Facts

Die Heimat der Forster Stahlküche liegt in der Ostschweiz. In Arbon am Bodensee gründete Franz-Josef Forster 1874 das Unternehmen als Betrieb für Spengler- und Installationsarbeiten. Später beginnt die Firma, mit Stahl zu experimentieren, und startet 1953 mit dem Küchenbau. Handwerk und Know-how haben sich über die Jahrzehnte verfeinert und immer wieder zu überraschenden Innovationen geführt.

Heute steht die «Forster Swiss Home AG» für hochwertige, individualisierte Stahlküchen. Bis auf wenige Elemente werden sämtliche Bestandteile der Forster Küche in Arbon produziert. Damit bleibt die Wertschöpfung dort, wo sie 1874 entstanden ist. Eine Kontinuität, die deutlich macht: Echte Qualität wächst aus Tradition. Das Schweizer Traditionsunternehmen fertigt mit Zuverlässigkeit und Präzision Produkte für höchste Ansprüche. Forster begründet mit seinen Stahlküchen ein unverwechselbares Original und eine Klasse für sich.

Ipek Demirtas
CEO

Forster Swiss Home AG
Egnacherstrasse 37
CH-9320 Arbon
T. +41 71 447 64 64
info@forster-home.ch